Am Gemeinschaftsstand sammeln die Zeitschrift HALALI, der Wilde Metzger und DJV Geld für Bedürftige. Unterstützt wird die Aktion von der JAGD & HUND der Messe Dortmund. Gegen Spende gibt es Grillhefte und Wildbretposter. Weiter im Angebot: Wildspezialitäten.

Wild Food Festival 2020: Am Gemeinschaftsstand in der Westfalenhalle, Stand A30, empfangen HALALI, der Wilde Metzger Conrad Baierl und der Deutschen Jagdverband (DJV) die Besucher in Dortmund vom 28. Januar bis 2. Februar 2020. Mit der Initiative Wild auf Wild präsentiert der DJV zudem zahlreiche Kochshows auf der Bühne und Workshops. Gemeinsam sammeln die drei Partner am Stand Spenden für die Dortmunder Tafel. Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen sammelt ebenfalls an allen seinen Ständen auf der Messe. Die Messe Dortmund unterstützt im Rahmen der JAGD & HUND die Aktion.

Der Wilde Metzger Conrad „Conny“ Baierl serviert „sau leckere“ Wildspezialitäten: Hirschleberkäse in der Laugenecke, Prager Schinken und Pulled Pork Sandwiches von der wilden Sau. Mit drei Aktionen sammeln die Standpartner Geld für die Dortmunder Tafel. Pünktlich zur Messe erscheint die HALALI Sonderausgabe „So schmeckt Jagd“, in Kooperation mit der Initiative Wild auf Wild. Das Heft gibt es gegen Spende. Es ist prall gefüllt mit tollen Grillrezepten für Wildbret, Infos rund ums Grillen sowie Profitipps vom Wilden Metzger für die richtigen Cuts. Die beliebten Wildbret-Poster von Wild auf Wild gibt es ebenfalls gegen Spende. Von jeder verkauften Flasche Underberg Kräuterlikör am Gemeinschaftsstand gehen zudem 50 Prozent des Erlöses an die Tafel.

Im vergangenen Jahr haben die drei Partner an sechs Messetagen rund 8.000 Euro für die Dortmunder Tafel gesammelt. Das Ergebnis soll 2020 übertroffen werden.

Im Vergleich zur vorangegangenen Saison gab es im Jagdjahr 2018/19 über 27.700 Tonnen Wildbret aus heimischen Revieren. Spitzenreiter ist das Wildschwein mit über 14.100 Tonnen. Auf Platz zwei das Reh mit 9.600 Tonnen.

Insgesamt haben die Deutschen im Jagdjahr 2018/19 (1. April bis 31. März)  27.700 Tonnen Wildbret von Wildschwein, Reh und Hirsch aus heimischer Jagd verspeist. Am liebsten essen die Deutschen Wildschwein: Über 14.100 Tonnen Fleisch haben sie verzehrt. Knapp dahinter folgt Wildbret vom Reh mit 9.600 Tonnen. Rothirsch (2.700 Tonnen) und Damhirsch (1.300 Tonnen) folgen auf den Plätzen drei und vier. Diese Zahlen hat der Deutsche Jagdverband (DJV) heute vorgelegt. Grundlage ist vorläufige Auswertung der Jagdstatistik 2018/19.

Das meiste Wildbret vom Wildschwein kommt aus den Bundesländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Jäger haben in diesen beiden Bundesländern insgesamt knapp 3.450 Tonnen Wildbret geliefert, das entspricht etwa einem Viertel der Gesamtmenge. In Baden-Württemberg und Bayern haben Jäger zusammen die meisten Rehe erbeutet: Umgerechnet über 4.000 Tonnen Wildbret - 30 Prozent der gesamten Jagdstrecke der Saison 2018/19. In Bayern und Hessen liegt das Jagdergebnis für Rotwild bei insgesamt knapp 800 Tonnen Wildbret. Das entspricht etwa 29 Prozent der Gesamtmenge. Vom Damwild haben die Jäger in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg das meiste Wildbret geliefert - insgesamt über 500 Tonnen. Das entspricht 40 Prozent des Gesamtaufkommens.

Laut DJV-Erhebung essen 60 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Jahr Wildbret. Das sind 25 Prozent mehr als vor zehn Jahren. Beim Kauf sollten Verbraucher genau hinschauen und auf Regionalität achten. Insbesondere in Supermärkten wird häufig Wildfleisch aus Gatterhaltung in Übersee und Osteuropa verkauft. Über 18.100 Tonnen Wildfleisch wurden 2018 importiert, darunter 3.500 Tonnen aus Übersee. Oftmals handelt es sich dabei um Hirschfleisch aus landwirtschaftlicher Gatterhaltung. Heimisches Wildbret erhalten Verbraucher beim Jäger, Förster oder Metzger. Auf der Plattform www.wild-auf-wild.de gibt es eine bundesweite Postleitzahlensuche für rund 2.500 regionale Anbieter. Auch Restaurants mit Wildbret-Spezialitäten sind dort gelistet. Über 200 moderne Rezepte regen zum Nachkochen an. Übrigens: Wildbret leitet sich aus dem Mittelhochdeutschen „bræt“ ab (11. bis 14. Jahrhundert), was Fleisch bedeutet. Als Wildbret bezeichnen Jäger das Fleisch von dem Jagdrecht unterliegenden, heimischen und in der Wildbahn erlegten Tieren.

 

Der DJV unterstützt mit der Kampagne Wild auf Wild das erste Wild Food Festival auf der Messe Jagd und Hund in Dortmund (27. Januar bis 2. Februar 2020). In Workshops und auf der Bühne präsentieren Experten die große kulinarische Vielfalt von Wildbret und zeigen, wie es sich zubereiten lässt. Tickets und weitere Infos gibt es im Internet unter: wildfoodfestival.de.

 

Die Messe Jagd und Angeln lädt zur zweiten sächsischen Wildgrillmeisterschaft in Leipzig ein. 14 internationale Kochteams grillen um den Sieg. Das Team von “Wild auf Wild” tritt zur Titelverteidigung an. 

(Berlin, 30. September 2019) Am 5. und 6. Oktober findet die zweite sächsische Wildgrillmeisterschaft in Leipzig statt. Auf dem agra Veranstaltungsgelände der Messe Jagd und Angeln treten insgesamt 14 Grillteams aus ganz Deutschland gegeneinander an. Der Deutsche Jagdverband (DJV) will mit dem Team von “Wild auf Wild” den Publikumspreis verteidigen. Mit dabei: Falkner und Fischzüchter Torsten Pistol, Chef von Pistole Hardcorefood, sowie Jäger und Hobbykoch Sebastian Kapuhs. 

Vergangenes Jahr überzeugten die beiden das Publikum mit griechisch-asiatischem Wildschweinnacken. Sie sicherten sich zudem den dritten Platz im zweiten Menü-Gang. Auch dieses Jahr entscheiden Besucher, wer einen Pokal mit nach Hause nehmen darf. Gegrillt wird Wildschweinkeule auf der Feuerplatte. Am zweiten Wettkampftag  müssen die Teams eine zwölfköpfige Jury überzeugen. Gereicht wird ein Vier-Gänge-Menü aus Bachsaibling, Ente, Rotwildkeule und einem Dessert nach Wahl. Alle Hauptbestandteile sowie Beilagen werden auf dem Grill zubereitet. Die Teams mit der höchsten Gesamtpunktzahl pro Gang dürfen den Titel „Sächsischer Wildgrillmeister 2019“ tragen.

Mit der Kampagne “Wild auf Wild” unterstützt der DJV die Veranstaltung. Jagen ist neben angeln und imkern eine ursprüngliche, schonende Formen der Naturnutzung. Gemeinsam mit dem Deutschen Angelfischverband hat der DJV die Videoreihe „Outdoor Cooking mit Jägern, Anglern und Imkern“ gestartet. Videos und ausführliche Rezepte gibt es auf wild-auf-wild.de sowie auf Facebook und Instagram.

Anfang Mai hat die Jagdsaison auf Rehwild bundesweit gestartet. Jetzt gibt es vielerorts frisches heimisches Wildbret. Erste Adresse für die Delikatesse aus Wald und Flur ist der Jäger aus der Nachbarschaft.


Am 1. Mai hat in vielen Bundesländern die Jagdsaison auf Rehe begonnen. Jäger dürfen Böcke und junge weibliche Tiere ohne Nachwuchs (Schmalrehe) erlegen. Für Feinschmecker und Ernährungsbewusste heißt das: Es gibt jetzt frisches Wildbret aus der Region. Für den Grill eignen sich beispielsweise Rückenmedaillons oder Schnitzel aus der Keule ebenso wie Leber.

Als sogenannter Konzentratselektierer ernährt sich das Reh vorwiegend von Kräutern und nährstoffreichen Pflanzenteilen wie Knospen, Triebe oder Früchte – und damit rein vegetarisch. Das Wildbret hat eine feine Faserstruktur, ist besonders aromatisch und mager. Darüber hinaus liefert es wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Damit gehört Wildbret zu den gesündesten und hochwertigsten Lebensmitteln überhaupt.

Beim Kauf sollten Verbraucher vor allem auf Wild aus der Region achten. Wildbret von Reh, Wildschwein oder Hirsch ist ein ursprüngliches Lebensmittel, die Tiere wachsen artgerecht in natürlichen Umgebung auf. Supermärkte bieten hin und wieder Wildfleisch an - oftmals handelt es sich dabei allerdings um Fleisch von Tieren, die in Übersee in Gattern gehalten werden. Auf der Plattform www.wild-auf-wild.de sind rund 2.500 regionale Anbieter gelistet – einfach zu finden über eine bundesweite Postleitzahlensuche – nebst Grill-Rezepten, Hintergrundwissen und Kochvideos. Wie wäre es z.B. mit gegrillten Rehleber-Spießen mit Spargel-Radieschen-Salat? Das Rezept finden Sie hier.

Zum Weltgesundheitstag empfiehlt der DJV Wildbret als natürliche und nachhaltige Delikatesse. 60 Prozent der Deutschen essen mindestens ein mal im Jahr Fleisch von Wildschwein, Reh oder Hirsch.

Genuss ohne Reue: Das Fleisch von Wildschwein, Reh und Hirsch und Co. ist lecker, gesund und obendrein ein nachhaltiges Lebensmittel. Darauf weißt der Deutsche Jagdverband (DJV) anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April hin. Wildtiere führen ein artgerechtes Leben in freier Natur, ernähren sich natürlich und bewegen sich viel – das wirkt sich positiv auch auf die Fleischqualität aus. Wildbret, wie es in der Jägersprache genannt wird, ist fettarm, eiweißreich und somit bestens geeignet für eine zeitgemäße, gesundheitsbewusste Ernährung.

Dass das Superfood im Trend liegt, spiegelt auch eine aktuelle DJV-Statistik wider: Insgesamt verzehrten die Deutschen im Jagdjahr 2017/18 (1. April bis 31. März)  über 36.000 Tonnen Wildbret aus heimischer Jagd. Das entspricht einem Plus von über 34 Prozent gegenüber der vorangegangenen Saison. Spitzenreiter ist das Wildschwein mit 19.700 Tonnen, gefolgt vom Reh mit 12.400 Tonnen. Danach folgen Rot- (2.600 Tonnen) und Damhirsch (1.300 Tonnen).

Laut DJV-Erhebung landet bei 60 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Jahr Wildbret auf dem Teller. Das sind 25 Prozent mehr als vor zehn Jahren. Beim Kauf sollten Verbraucher allerdings genau hinschauen und auf Regionalität achten. Insbesondere Supermärkte bieten häufig Ware aus Übersee an von Hirschen aus Gatterhaltung. Heimisches Wildbret gibt’s beim Jäger, Förster oder Metzger. Auf der Plattform www.wild-auf-wild.de sind rund 3.000 regionale Anbieter und Restaurants gelistet – schnell zu finden über eine Postleitzahlensuche. Daneben finden Interessierte Küchentipps und Rezeptvorschläge. Wie wäre es zum Beispiel passend zum Frühjahr mit einem Bärlauch-Wildburger? Hier geht’s zum Rezept.

Im Vergleich zur vorangegangenen Saison gab es im Jagdjahr 2017/18 ein Drittel mehr Wildbret aus heimischen Revieren. Spitzenreiter ist das Wildschwein mit über 19.700 Tonnen. Insgesamt haben die Deutschen knapp 32.000 Tonnen Fleisch von Wildschwein, Reh und Hirsch verzehrt.

Insgesamt haben die Deutschen im Jagdjahr 2017/18 (1. April bis 31. März)  32.300 Tonnen Wildbret von Wildschwein, Reh und Hirsch aus heimischer Jagd verspeist. Das sind über 21% Prozent mehr Fleisch als in der vorangegangenen Saison. Unangefochten an der Spitze liegt das Wildschwein mit 19.737 Tonnen, gefolgt vom Reh mit 8.742 Tonnen. Mit noch größerem Abstand folgen Rothirsch (2.633 Tonnen) und Damhirsch (1.276 Tonnen). Diese Auswertung auf Basis der Jagdstatistik hat der Deutsche Jagdverband (DJV) heute vorgelegt.

Das meiste Wildbret vom Wildschwein kommt zum einen aus der Region Hessen/Rheinland-Pfalz und zum anderen aus Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern. In diesen vier Bundesländern haben Jäger insgesamt knapp 8.500 Tonnen Wildbret geliefert, das entspricht etwa einem Viertel der Gesamtmenge. Der Schwerpunkt für Fleisch vom Reh liegt im Süden Deutschlands: In Baden-Württemberg und Bayern fielen zusammen rund 3.100 Tonnen Wildbret an - knapp ein Fünftel der Jagdsaison 2017/18. Jäger in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt haben zusammen die größte Menge Hirschfleisch produziert: Beim Rothirsch waren es über 800 und beim Damhirsch 500 Tonnen. Das entspricht jeweils etwa einem Drittel des Gesamtaufkommens.

Laut DJV-Erhebung essen 60 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Jahr Wildbret. Das sind 25 Prozent mehr als vor zehn Jahren. Beim Kauf sollten Verbraucher genau hinschauen und auf Regionalität achten. Insbesondere in Supermärkten wird häufig Wildfleisch fragwürdiger Herkunft verkauft. Über 19.000 Tonnen Wildfleisch wurden 2017 importiert, darunter 4.000 Tonnen aus Übersee. Oftmals handelt es sich dabei um Hirschfleisch aus landwirtschaftlicher Gatterhaltung. Heimisches Wildbret erhalten Verbraucher beim Jäger, Förster oder Metzger. Auf der Plattform www.wild-auf-wild.de gibt es eine bundesweite Postleitzahlensuche für rund 2.500 regionale Anbieter. Auch Restaurants mit Wildbret-Spezialitäten sind dort gelistet. Über 200 moderne Rezepte regen zum Nachkochen an. Übrigens: Wildbret leitet sich aus dem Mittelhochdeutschen „bræt“ ab (11. bis 14. Jahrhundert), was Fleisch bedeutet. Als Wildbret bezeichnen Jäger das Fleisch von dem Jagdrecht unterliegenden, heimischen und in der Wildbahn erlegten Tieren.

Der DJV unterstützt mit der Kampagne Wild auf Wild das erste Wild Food Festival in Dortmund. In Workshops und auf der Bühne präsentieren Experten die große kulinarische Vielfalt von Wildbret und zeigen, wie es sich zubereiten lässt. Jetzt anmelden für die Workshops! Tickets und weitere Infos gibt es im Internet unter: wildfoodfestival.de.

 

Das vom DJV in Auftrag gegebene Gutachten bestätigt, dass nur Jäger vom neuen Verpackungsgesetz betroffen sind, die gewerbsmäßig mit Wildbret handeln. Dennoch gibt es einige wichtige Dinge zu beachten.

Das neue Verpackungsgesetz, das zum 1. Januar 2019 in Kraft tritt, bringt auch für einige Jäger neue Pflichten mit sich. Zunächst bestanden noch erhebliche Unsicherheit darüber, wer von dem Gesetz betroffen ist. Jetzt bestätigt ein Verpackungsrechtsexperte in einem vom DJV in Auftrag gegebenen Gutachten: Jäger, die Wildbret verpackt - etwa vakuumiert - abgeben, handeln nicht "gewerbsmäßig", wenn sie keine Gewinne aus der Jagd erzielen. Demnach sind sie vom kommenden Verpackungsgesetz nicht betroffen und müssen sich nicht registrieren.

Vor allem land- oder forstwirtschaftliche Betriebe, bei denen die Jagd ein Teil des Betriebes ist, fallen grundsätzlich in den Anwendungsbereich des Verpackungsgesetzes. Diese Betriebe können in vielen Fällen aber sogenannte "Serviceverpackungen" verwenden und damit die Registrierungspflicht vermeiden. Der DJV hat sein Frage-Antwort-Papier zum Thema aktualisiert. Dort finden Jäger detaillierte Antworten zur möglichen Registrierungspflicht.

Das Verpackungsgesetz löst zum Jahreswechsel die bislang geltende Verpackungsverordnung ab. Neu ist unter anderem eine Registrierungspflicht für Hersteller von verpackten Produkten. Diese müssen sich (wie bisher) an einem "dualen System" zur Entsorgung der Verpackung beteiligen.

Aus dem Wald auf den Tisch: Wildfleisch aus heimischer Jagd ist gesund, lecker und einfach in der Zubereitung. Wer Weihnachten in den Genuss der Delikatesse kommen möchte, sollte sich rechtzeitig kümmern.

Alle Jahre wieder stellt sich die Frage: Was kommt an den Feiertagen auf den Tisch. Der Deutsche Jagdverband (DJV) empfiehlt Fleisch von Wildschwein, Reh, Hirsch und Co. für das weihnachtliche Festmahl. Wildbret - also das Fleisch von in der Wildbahn erlegten Tieren -  kommt aus der Region, ist frei von künstlichen Zusätzen und besonders fettarm. Rehfleisch enthält beispielsweise im Winter nur etwa 2 Gramm Fett pro 100 Gramm Muskel. Zudem stecken darin besonders viel Vitamin B und Mineralstoffe wie Selen, Eisen und Zink.

Unter ökologischen Aspekten fällt Wildbret in die Kategorie Genuss ohne Reue, denn die Tiere haben ihr Leben artgerecht in der Natur verbracht. Die Tiere suchen sich ihre Nahrung selbst und sind ständig in Bewegung. Freiheit, die man schmeckt. Ein weiterer Pluspunkt: Ob gegrillt, geschmort oder gebraten, Wildfleisch stellt in der Zubereitung keine größere Herausforderung dar als anderes Fleisch. Tipps und Rezepte stellt der DJV auf der Internetseite www.wild-auf-wild.de bereit. Dort kann über die Postleitzahl-Suche auch der nächste regionale Wildbretanbieter oder ein Restaurant mit Wildbret im Angebot ausfindig gemacht werden.

Das heimische Frischeprodukt ist zwar ganzjährig verfügbar, unterliegt aber saisonalen Schwankungen: Hier regelt nicht die Nachfrage die Verfügbarkeit, sondern Wildvorkommen und Jagderfolg. Wer das Edelfleisch an Weihnachten auftischen möchte, sollte also schnell sein.

Haben Sie Lust auf einen festlichen Braten zu Weihnachten bekommen? Wie wäre es mit gerolltem Wildschweinbraten mit nussig-fruchtiger Füllung? Das Rezept zum Nachlesen und Ausdrucken finden Sie auf www.wild-auf-wild.de.

Der DJV unterstützt mit der Kampagne Wild auf Wild das erste Wild Food Festival in Dortmund. In Workshops und auf der Bühne präsentieren Experten die große kulinarische Vielfalt von Wildbret und zeigen, wie es sich zubereiten lässt. Jetzt anmelden für die Workshops! Tickets und weitere Infos gibt es im Internet unter: wildfoodfestival.de.

 

Das neue Verpackungsgesetzt tritt im kommenden Januar in Kraft. Ob dieses für Jäger gilt, soll ein Gutachten klären, das der DJV in Auftrag gegeben hat. Erste Antworten liefert der Verband bereits jetzt in einem Frage-Antwort-Papier.

Das neue Verpackungsgesetz, das zum 1. Januar 2019 in Kraft tritt, bringt auch für einige Jäger neue Pflichten mit sich. Aktuell besteht noch erhebliche Unsicherheit darüber, wer von dem Gesetz betroffen ist. Nach einer vorläufigen Einschätzung dürften viele Jäger, die Wildbret verpackt, etwa vakuumiert, verkaufen, nicht in den Anwendungsbereich fallen, da sie nicht "gewerbsmäßig" handeln. Der DJV hat einen Verpackungsrechtsexperten beauftragt, hierzu ein belastbares Gutachten zu erstellen. Das Gutachten wird voraussichtlich Ende November vorliegen. Bis dahin sollten Jäger mit der Registrierung beim Verpackungsregister noch abwarten. Der DJV hat unterdessen ein erstes Frage-Antwort-Papier zum Thema veröffentlicht (Update: Das Frage-Antwortpapier wurde im Dezember 2018 aktualisiert). Es wird ergänzt, wenn die noch offenen rechtlichen Einzelheiten geklärt sind.

Das Verpackungsgesetz löst zum 1. Januar 2019 die bislang geltende Verpackungsverordnung ab. Neu ist unter anderem eine Registrierungspflicht für Hersteller von verpackten Produkten. Diese müssen sich, wie bisher, an einem "dualen System" zur Entsorgung der Verpackung beteiligen. Die Regelung gilt jedoch nur für das "gewerbsmäßige" Inverkehrbringen. Unter welchen Umständen auch Jäger davon betroffen sind, ist noch Gegenstand einer juristischen Prüfung.

Update Dezember 2018: Der DJV hat sein Frage-Antwort-Papier zum Thema Verpackungsgesetz aktualisiert. Hier finden Jäger detaillierte Antworten zur möglichen Registrierungspflicht.

Was ist das Verpackungsgesetz und was wird darin geregelt?

Das neue Verpackungsgesetz löst zum 1. Januar 2019 die Verpackungsverordnung ab. Sowohl in der alten Verordnung, als auch im neuen Gesetz geht es um die Vermeidung, Entsorgung und Verwertung von Verpackungsabfällen. Auch bisher schon mussten die Hersteller verpackter Waren für die Entsorgung ihrer Verpackungen einstehen. In der Regel erfolgt dies über die Beteiligung an einem „dualen System“ (das die Entsorgung über die gelbe Tonne oder den gelben Sack sicherstellt). Unternehmen, die unter die Verpackungsverordnung fielen bzw. das Verpackungsgesetz fallen, müssen sich an einem solchen "dualen System" beteiligen. Dies geschieht, indem die in Verkehr gebrachte Verpackungsmenge bei einem dualen System "lizenziert" wird - natürlich gegen Entgelt.

Im neuen Verpackungsgesetz wird nun unter anderem ein zentrales Verpackungsregister eingeführt, in dem sich alle "Hersteller" (das ist derjenige, der das verpackte Produkt in Verkehr bringt, z.B. ein Jäger, der gewerbsmäßig Wildbret anbietet) von verpackten Produkten registrieren müssen. Dies dient in erster Linie der Überwachung der Pflichten im Zusammenhang mit Verpackungen, insbesondere der Beteiligung an einem "dualen System".
 

Wer muss sich registrieren?

Registrieren müssen sich alle "Hersteller" von "systembeteiligungspflichtigen" Verpackungen. Das betrifft alle, die gewerbsmäßig verpackte Waren an den Endverbraucher oder kleinere Betriebe ("vergleichbare Anfallstellen" nach § 3 Abs. 11 VerpackG) liefern. Der Kreis der beteiligungspflichtigen "Hersteller" ist im Gesetz erst einmal sehr weit gefasst.

Zum Registrierungsvorgang siehe unten.
 

Gibt es eine Sonderregelung für Kleinunternehmer?

Nein. Allerdings gilt das Verpackungsgesetz nur, wenn Verpackungen (bzw. verpackte Waren) "gewerbsmäßig" in Verkehr gebracht werden. Daher fallen die meisten Jäger nicht in den Anwendungsbereich des Gesetzes, weil sie nicht "gewerbsmäßig" handeln: Viele Jäger, die in nicht zu großem Umfang selbst erlegtes Wild oder Wild aus dem eigenen Revier vermarkten, sind vom Verpackungsgesetz nicht betroffen. Jäger erfüllen mit der Jagd auch einen öffentlichen Auftrag und die Erlöse aus der Jagd decken den finanziellen Aufwand meistens bei weitem nicht ab.

Das bestätigt nicht nur ein vom DJV in Auftrag gegebenes Gutachten, sondern (ohne dass Jäger ausdrücklich genannt werden) auch das Verpackungsregister selbst. Es stellt in seinem Frage-Antwort-Papier zum Merkmal "gewerbsmäßig" unter anderem auf die steuerliche Einstufung ab: "Tätigkeiten, die steuerrechtlich als Liebhaberei bzw. Hobby bewertet werden und daher nicht in der Steuererklärung berücksichtigt werden dürfen/müssen, sind danach nicht gewerbsmäßig im Sinne des VerpackG“.

Nach diesen Maßstäben sind die meisten Jäger nicht von den Pflichten aus dem Verpackungsgesetz betroffen.
 

Wann handeln Jäger beim Verkauf von Wildbret "gewerbsmäßig"?

Gewerbsmäßig ist das Handeln in erster Linie, wenn es mit "Gewinnerzielungsabsicht" erfolgt. Auch wenn ein Jäger das Wildbret verkauft, handelt er dabei meistens nicht mit der Absicht Gewinne zu erzielen, sondern wenigstens einen Teil des finanziellen Aufwands für die Jagd wieder hereinzuholen. Weil die Jagd in den allermeisten Fällen ein "Zuschussgeschäft" ist, wird sie auch steuerlich als "Liebhaberei" behandelt. So ärgerlich das bei der Steuer ist, beim Verpackungsgesetz ist es hilfreich. Denn die steuerliche Einordnung ist ein maßgebliches Kriterium für die Einordnung als "gewerbsmäßig" nach dem Verpackungsgesetz.

Keine Liebhaberei ist es, wenn die Jagd Teil eines land- oder forstwirtschaftlichen Betriebes ist (selbst wenn die Kosten der Jagd den Erlös aus dem Wildbretverkauf übersteigen). Auch in diesen Fällen handelt der Jäger gewerbsmäßig. Die Gewinne müssen versteuert werden, dafür können aber auch die Kosten gegengerechnet werden.

Wer nur im Bereich der "Urproduktion" tätig ist, handelt nicht "gewerbsmäßig". Urproduktion ist die Erzeugung roher Naturprodukte. Allerdings fällt darunter bei der Jagd wohl nur die Abgabe in der Decke. Schon die Abgabe von zerwirktem Wild gilt nicht mehr als "Urproduktion".
 

Ich verkaufe nur selten und nur in geringen Mengen vakuumiertes Wildbret. Falle ich unter das Verpackungsgesetz?

Ein solcher Fall fällt nicht in den Anwendungsbereich des Verpackungsgesetzes, da es sich nicht um ein "gewerbsmäßiges" Vermarkten handelt.

Die Registrierungspflicht als Lebensmittelunternehmer (s.u.) bleibt aber trotzdem bestehen!
 

Ich gebe Wild ausschließlich in der Decke ab, z.B. an die Gastronomie, Metzger oder Bekannte. Falle ich unter das Verpackungsgesetz?

Nein, denn dabei wird kein Wildbret in Verpackungen abgegeben.
 

Ich gebe zwar Wildbret auch vakuumiert ab, aber nicht direkt an den Endverbraucher, sondern nur an die Gastronomie. Falle ich trotzdem unter das Verpackungsgesetz?

Grundsätzlich fällt auch diese Situation in den Anwendungsbereich des Verpackungsgesetzes, sofern die Abgabe gewerbsmäßig geschieht. Denn das Verpackungsgesetz gilt nicht nur bei der Abgabe von verpackten Produkten an den Endverbraucher, sondern auch bei der Abgabe an "ähnliche Anfallstellen", zu denen ausdrücklich auch Gaststätten gehören (so ist es in § 3 Abs. 11 Verpackungsgesetz definiert). Auch hier kommt es aber vor allem auf das Kriterium der Gewerbsmäßigkeit an. Entscheidend ist also, wie die Jagd steuerlich eingestuft wird: Wer die Aufwendungen für die Jagd steuerlich geltend machen kann, handelt in der Regel gewerbsmäßig.
 

Wir sind eine Jagdpächtergemeinschaft und mehrere Mitpächter verkaufen unabhängig voneinander Wildbret. Muss sich jeder einzelne registrieren?

Auch eine solche Konstellation fällt normalerweise nicht in den Anwendungsbereich des Verpackungsgesetzes, da es sich nicht um eine "gewerbsmäßige" Abgabe handelt.
 

Ich betreibe Landwirtschaft bzw. Forstwirtschaft. Die Jagd ist Teil meines Betriebes, auch wenn ich damit (für sich genommen) keinen Gewinn erwirtschafte. Falle ich unter das Verpackungsgesetz?

An sich fällt zwar die Land- und Forstwirtschaft ebenso wie die Jagd nicht unter den Begriff des "Gewerbes" nach der Gewerbeordnung, weil es sich um "Urproduktion" handelt. Eine Gewerbeanmeldung ist dafür also nicht erforderlich. Aber schon das Zerwirken führt dazu, dass der Bereich der "Urproduktion" verlassen wird. Dann kommt es für das Verpackungsgesetz darauf an, wie die Jagd steuerlich behandelt wird. Wenn die Aufwendungen für die Jagd als Betriebsausgaben geltend gemacht werden können, greift in aller Regel das Verpackungsgesetz, wenn Wildbret (ebenso wie landwirtschaftliche Produkte) im Wege der Direktvermarktung abgegeben wird. Es kann aber möglich sein, vorlizenzierte "Serviceverpackungen" zu verwenden (siehe unten), bei denen die Kosten der Lizenzierung mit dem Verkauf der Verpackung abgegolten sind. Wenn ausschließlich "Serviceverpackungen" verwendet werden, besteht keine Registrierungspflicht.
 

Was sind "Serviceverpackungen"? Kann ich diese verwenden und muss ich mich dann trotzdem registrieren?

Sogenannte Serviceverpackungen sind "Verpackungen, die erst beim Letztvertreiber befüllt werden, um die Übergabe von Waren an den Endverbraucher zu ermöglichen oder zu unterstützen“. Darunter fallen zum Beispiel Einweggeschirr, Frischhaltefolien oder die Tüten, in denen Lebensmittel auf Wochenmärkten verpackt werden. Das vom DJV in Auftrag gegebene Gutachten kommt zum Ergebnis, dass auch Vakuumbeutel dazu zählen. Bei diesen Verpackungen gibt es die Besonderheit, dass "vorlizenzierte" Verpackungen verwendet werden können. Der Verpackungshersteller zahlt dann für die Entsorgung einen Beitrag an das duale System. Mit dem Kaufpreis für diese Verpackungen ist dann auch die Entsorgung abgegolten. Wer zwar "gewerbsmäßig" handelt, aber nur vorlizenzierte Serviceverpackungen verwendet, muss sich nicht registrieren.

Wichtig ist dabei aber das Merkmal "beim Letztvertreiber befüllt". Der "Letztvertreiber" ist z.B. der Jäger, der das Wild an den Endverbraucher abgibt, aber nicht jemand der es an den Einzelhandel abgibt. Deswegen darf ein (gewerbsmäßiger) Jäger, der das verpackte Wildbret an den Einzelhandel abgibt, keine vorlizenzierten Serviceverpackungen verwenden. In diesem Fall ist eine Registrierung erforderlich.

Viele Jäger nehmen beim Zerwirken, Verpacken und ggf. der weiteren Verarbeitung des Wildbrets (z.B. zu Würsten) die Hilfe eines Metzgers in Anspruch und bezahlen diesen für diese Dienstleistung. Nach Auffassung des DJV ist dies zulässig, da keine Abgabe erfolgt (jedenfalls wenn das Wildbret vollständig wieder zurückgenommen wird - in Form von Würsten oder zerwirkt und vakuumiert), der Jäger als Lebensmittelunternehmer verantwortlich bleibt und lediglich für einzelne Schritte Dienstleistungen in Anspruch nimmt. Dies wird in manchen Bundesländern aber anders bewertet. Teilweise sehen die Veterinärbehörden darin eine "Abgabe" mit der Folge, dass der Jäger kein Direktvermarkter mehr ist. Bitte informieren Sie sich daher bei ihrer zuständigen Veterinärbehörde.

Aber auch wenn darin schon eine "Abgabe" im Sinne des Lebensmittelrechts gesehen wird, kann der Metzger vorlizenzierte Serviceverpackungen verwenden, sofern die fertigen Produkte nur an Endverbraucher (z.B. Privathaushalte oder die Gastronomie), aber nicht an den Einzelhandel abgegeben werden. Zu diesem Schluss kommt ebenfalls das vom DJV in Auftrag gegebene Gutachten. Denn auch wenn (im lebensmitterechtlichen Sinn) das Wild an den Metzger schon "in Verkehr gebracht" werden sollte, ist der Metzger (im verpackungsrechtlichen Sinn) trotzdem "verlängerte Werkbank" des Jägers. Der Begriff des "Inverkehrbringens" wird in den einzelnen Bereichen unterschiedlich definiert.
 

Wie läuft die Registrierung ab? Was kostet sie?

Die Registrierung erfolgt online unter www.verpackungsregister.de. Die Registrierung selbst ist kostenlos. Kostenpflichtig ist aber die Lizenzierung der Verpackungen, die in Verkehr gebracht werden. Hierfür besteht (wenn es sich um "gewerbsmäßiges" Inverkehrbringen handelt) die Pflicht, sich an einem "dualen System" (es gibt mehrere Anbieter, eine Auflistung findet sich unter www.ihk-ve-register.de/inhalt/duale_systeme) zu beteiligen und darüber die Verpackungen zu lizenzieren. Mit dieser Verpackungslizenzierung werden die Kosten der Entsorgung (über die "gelbe Tonne") abgedeckt. Die Anbieter bieten für Kleinmengen in der Regel einen jährlichen Pauschalpreis an, der meist ab etwa 30 Euro beginnt. Für sehr geringe Mengen kann es aber auch günstigere Angebote geben (ab etwa 10 Euro pro Jahr).

Bei der Registrierung (oder im Anschluss) muss auch angegeben werden, an welchem dualen System sich der "Hersteller" beteiligt. Die Registrierung selbst ist nicht sehr aufwendig. Zur Registrierung gehören insbesondere die Angabe von Name und Anschrift, Handelsregisternummer, Umsatzsteuer-ID (jeweils sofern vorhanden) oder die eigene Steuernummer sowie die verwendeten Markennamen.
 

Ich bin schon als Lebensmittelunternehmer registriert. Reicht das aus?

Die Registrierung als Lebensmittelunternehmer (bei der Lebensmittelüberwachungsbehörde, z.B. Veterinäramt) hat mit der Registrierung beim Verpackungsregister nichts zu tun.

Die Registrierungspflicht als Lebensmittelunternehmer besteht nach der EG-Verordnung 852/2004. Die Vorschriften werden in den Bundesländern unterschiedlich angewandt. In der Regel ist eine Registrierung erst erforderlich, wenn das Wild zerwirkt, aber nicht, wenn es in der Decke an Endverbraucher abgegeben wird. In einigen Bundesländern wird eine Registrierung aber für jede Form der Abgabe verlangt, auch bei der Abgabe in der Decke. Bitte informieren Sie sich über die für Sie geltenden Bestimmungen.

In jedem Fall sind die Vorschriften des Lebensmittelhygienerechts einzuhalten. Auch dabei gibt es im einzelnen eine unterschiedliche Handhabung der Bestimmungen durch die Behörden der Bundesländer.

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