Wilder Genuss an kalten Tagen

Ob Wildschwein, Reh oder Hirsch: Der DJV empfiehlt zum Welternährungstag Wildfleisch als natürliche Alternative zu herkömmlichen Fleischprodukten. 60 Prozent der Deutschen essen es mindestens ein Mal im Jahr, Wildbretanbieter gibt es inzwischen bundesweit.

Lecker, gesund und nachhaltig: Das Fleisch von Reh, Hirsch oder Wildschwein ist vielseitig und einfach in der Zubereitung. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Lecker, gesund und nachhaltig: Das Fleisch von Reh, Hirsch oder Wildschwein ist vielseitig und einfach in der Zubereitung. (Quelle: Kapuhs/DJV)

Es ist Herbst und Zeit für Wild. Dabei wärmt regionales Wildbret nicht nur an kalten Tagen, sondern punktet auch als heimisches, nachhaltiges Lebensmittel. Das Fleisch von Wildschwein, Reh und Hirsch ist fettarm, reich an Vitaminen und Mineralstoffen und hat einen feinaromatischen Geschmack. Es ist ursprünglich und eine schmackhafte Alternative zu herkömmlichen Fleisch. Darauf weist der Deutsche Jagdverband (DJV) angesichts des Welternährungstages hin.

Wildtiere führen ein artgerechtes Leben in der freien Natur, ernähren sich natürlich und bewegen sich viel. Dies wirkt sich positiv auf die Fleischqualität aus. Wildbret liefert viele ungesättigte Fettsäuren. Reh und Hirsch sind sogar ähnlich gesund wie Lachs. Ihr Fleisch enthält wichtige Omega-3-Fettsäuren, viel Vitamin B und Mineralstoffe wie Selen, Eisen und Zink. Dank des hohen Muskelanteils ist es saftig und cholesterinarm. 

Nicht ohne Grund steht Wild auf dem Speiseplan der Deutschen weit oben. Nach Angaben des DJV verzehrten die Deutschen im Jagdjahr 2017/18 (1. April bis 31. März) mehr als 36.000 Tonnen Wildbret aus heimischer Jagd. Das sind 34 Prozent mehr als in der Vorsaison. Spitzenreiter ist das Wildschwein mit 19.700 Tonnen, gefolgt vom Reh mit 12.400 Tonnen. 

Ob als Klassiker oder modernes Gericht - Wildbret ist vielfältig und einfach in der Zubereitung. Weit mehr als die Hälfte der Deutschen isst mindestens einmal im Jahr Wild. Das sind 25 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Der Deutsche Jagdverband empfiehlt, beim Kauf auf Regionalität und damit kurze Lieferwege zu achten. Circa 3.500 Wildbretanbieter sind über die Postleitzahlensuche auf www.wild-auf-wild.de zu finden.  

Rezeptideen und Videos für die moderne und vielfältige Wildbretküche werden ebenfalls regelmäßig online veröffentlicht. Auf www.wild-auf-wild.de, Facebook und Instagram gibt es zudem Tipps für die Zubereitung und Hintergrundinformationen zu Wildfleisch.

Warum Wildbret eine gute Wahl ist und wie es perfekt zubereitet werden kann, erklärt der Fleisch-Sommelier und passionierte Jäger Michael Keller: presseportal.de.