Waldbesitzer und Jagdpächter: Gemeinsam für eine nachhaltige Waldnutzung

“Mit dem Jagdrecht in Deutschland hat der Gesetzgeber ein System geschaffen, das sich bewährt hat und eine nachhaltige Nutzung der Wildbestände unter ökologischen, ökonomischen sowie unter Tierschutzaspekten sichert,” stellt der Staatssekretär im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz Peter Bleser in einem Blog-Beitrag in www.Jaeger-im-Dialog.de fest. Die Hegepflicht stehe für den Schutz und Erhalt eines artenreichen, ausgewogenen Wildbestandes – im Einklang mit den Interessen der Land- und Forstwirtschaft und dem Natur- und Artenschutz. Das Reviersystem garantiere die flächendeckende Wahrnehmung der umfassenden Verantwortung der Jagd für Mensch und Natur.

Bleser betont in seinem Beitrag, dass stabile, vielfältig strukturierte Wälder sich nur dadurch erzielen lassen, dass die Schalenwildbewirtschaftung im Einklang mit den bundes- und landesrechtlichen Regelungen sowie den waldbaulichen Erfordernissen erfolgt. Deshalb müsse zum Interessenausgleich von Wald- und Wildbewirtschaftung der Dialog und die Kooperation zwischen Grundeigentümern, Jagdpächtern und Jagdbehörden intensiviert werden. Eine verstärkte Beteiligung der Waldbesitzer sei notwendig und im Rahmen der bestehenden Regelungen des Bundesjagdgesetzes möglich.

Jäger und Nichtjäger, Waldbesitzer und Jagdpächter und alle Interessierten sind aufgefordert, zu dem Blog-Beitrag von Staatssekretär Peter Bleser Stellung zu beziehen. Das Blog “Jaeger-im-Dialog”, Infos und Meinungen rund um die Natur bietet ein unabhängiges und authentisches Diskussionsforum für einen konstruktiven Dialog.