Geflügelpest

Die Klassische Geflügelpest ist eine hochpathogen Form der Vogelgrippe (Aviäre Influenza).

Hühner und Puten sterben innerhalb weniger Tage nach Erkrankung. Abhängig vom Virusstamm kann eine Infektion auch für den Menschen tödlich enden. Leichter Verläufe machen sich durch Bindehautentzündungen und grippeähnliche Symptome bemerkbar.

In Wildbeständen erkranken vor allem Wasservögel, allerdings weniger schwer und zum Teil nur mit milden Krankheitsverläufen. Wildenten und -gänse  sind dann Reservoir für diesen Virus. Die Inkubationszeit dauert einige Stunden bis wenige Tage und ein befall zeigt sich u.a. in wässrig-schleimig grünlichen Durchfall, Zentralnervöse Störungen (abnorme Kopfhaltung,  Gleichgewichtsstörungen), Wassereinlagerungen (Ödeme) am Kopf, Blutstauung oder Unterhautblutungen mit blauroter Verfärbung an Kopfanhängen und Füßen.

Der hitzeempfindliche Influenzavirus kann beim Kochen sicher abgetötet werden.

 

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