Fellwechsel: Mitte November beginnt die neue Saison

Das gemeinsame Projekt „Fellwechsel“ von LJV Baden-Württemberg und DJV geht in die zweite Saison. Ab Mitte November können verwertbare Bälge von Raubwild, Nutria und Bisam gesammelt werden. Hier erfahren Jägerinnen und Jäger, wie sie am Projekt teilnehmen können.

Ziel des Projektes ist es, das Fell von jagdlich erlegten Raubsäugern einer nachhaltigen, sinnvollen Nutzung zuzuführen. (Quelle: DJV)
Ziel des Projektes ist es, das Fell von jagdlich erlegten Raubsäugern einer nachhaltigen, sinnvollen Nutzung zuzuführen. (Quelle: DJV)

Ab Mitte November startet für die Fellwechsel GmbH die neue Saison. Für Jägerinnen und Jäger gilt es einige wichtige Punkte zu beachten. Antworten auf die wichtigsten Fragen hat der Deutschen Jagdverband (DJV) zusammengestellt.

Welche Wildarten werden angenommen und welche Kriterien müssen die erlegten Tiere erfüllen?

Angenommen wird alles Raubwild sowie Nutria und Bisam - erlegt von Mitte November 2018 bis zum 3. Februar 2019. Am besten sind diese erlegt mit Schrot oder der „kleinen Kugel“ (Ausschuss nicht größer als eine 2-Euro-Münze). Ebenso werden Tiere angenommen, die mit der Falle gefangen wurden. Nicht angenommen werden kann Fall- oder Unfallwild.

Wie müssen die Tiere beschriftet und verpackt sein?

Die Tiere sollten nach der Erlegung einzeln, stabil verpackt und mit dem Herkunftsnachweis versehen werden. Danach heißt es, die korrekt verpackten Tiere einzufrieren und an einer der vielen deutschlandweiten Sammelstellen abzugeben. Weitere Infos dazu gibt es beim Hegering oder Kreisjagdverband.

Wo gibt es weitere Infos und Tipps?

Detaillierte Informationen zur Qualität der Bälge und praktische Tipps für die Verpackung gibt es auf den Seiten der Fellwechsel GmbH.

Die Fellwechsel GmbH wurde Ende 2016 vom DJV und dem LJV Baden-Württemberg gegründet. Ziel des Projektes ist es, das Fell von jagdlich erlegten Raubsäugern einer nachhaltigen, sinnvollen Nutzung zuzuführen. Die Herkunft der heimischen Felle wird in der Weiterverarbeitung durch das Siegel „WePrefur“ (www.weprefur.de) dokumentiert.

Übrigens: In der letzten Saison haben Jägerinnen und Jäger das gesamte Wild kostenlos zur Verfügung gestellt. Dies hilft dem jungen Unternehmen enorm dabei, die Zukunft des Projekts zu sichern und damit zur nachhaltigen Verwertung von wertvollen Ressourcen beizutragen!