DJV verleiht Journalistenpreis "Wildtier und Umwelt"

Jury hatte bei 170 Beiträgen die Qual der Wahl

Rund 170 qualitativ hochwertige Beiträge aus den Sparten Print, Fernsehen und Hörfunk: Auf diese große Resonanz stieß der Journalistenpreis “Wildtier und Umwelt 2010” des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV). Heute wird die Auszeichnung im Rahmen des Bundesjägertages in Frankenthal bereits zum siebten Mal verliehen. Dotiert ist der Preis mit insgesamt 15.000 Euro.

Preisträger in der Sparte Print ist Manuela Rüther mit ihrer Reportage “Wilfrieds Wild” aus dem Magazin “Effilee – Magazin für Essen und Leben” von 2010. Brillant berichtet sie von einem Menschen, für den die Jagd eine persönliche Bereicherung und Stütze in einer Lebenskrise war, hin zu dem Genuss und der Freude, die das hochwertige Lebensmittel Wildbret bietet.

In der Sparte Fernsehen geht der Preis an Jan Haft für seinen zweiteiligen Dokumentationsfilm “Mythos Wald”, der 2009 in der ARD zu sehen war. Der Autor lüftet in seinem insgesamt 90-minütigen Beitrag viele Geheimnisse eines uns doch eigentlich vertrauten Ortes – dem heimatlichen Wald. Er gewährt beeindruckende Einblicke in ein Ökosystem wie es viele nicht kennen oder nicht mehr kennen.

Der Preis für den besten Hörfunkbeitrag geht an Ulrike Werner mit ihrer Reportage “Platzhähne im Moor. Die Birkwildretter von Christiansholm.”, 2010 gesendet auf NDR Info. Mit großem Einfühlungsvermögen zeigt die Autorin wie sich Jäger seit 30 Jahren bemühen, das Birkwild in Schleswig-Holstein zu retten. Sie beschreibt spannend und anschaulich die vielfältigen Anstrengungen der Jägerschaft und beleuchtet dabei alle Facetten des Birkwilds.

Die Jury des DJV-Journalistenpreises bilden Eckhard Fuhr, Korrespondent der “Welt”, Andreas Kieling, Tierfilmer, Bertram Graf Quadt, Hörfunkjournalist bei SWR 3, Jost Springensguth, Publizist und Kommunikationsberater, Walterpeter Twer, Verleger des Mittelrhein-Verlages sowie DJV-Präsident Jochen Borchert.